Internationalisierungsstrategie der Universität Wien

Die Universität Wien legt die Eckpunkte der strategischen Internationalisierung als integralen Bestandteil ihres Entwicklungsplans unter Berücksichtigung von nationalen sowie regionalen Forschungs-,Technologie-, Innovations- und Standortstrategien, namentlich der Hochschulmobilitäts- und Internationalisierungsstrategie (HMIS), fest.

Zum Entwicklungsplan der Universität Wien 

Die Internationalisierungsstrategie der Universität Wien wird kontinuierlich evidenzbasiert weiterentwickelt auf Basis von (zahlengestützten) Analysen und Bestandsaufnahmen. Im jährlich erscheinenden International Report werden wichtige Kennzahlen der Internationalisierung für ein interessiertes Publikum im In- und Ausland aufbereitet.

Aktuelle Internationalisierungsziele sind:

  • In Europa liegt der strategische Schwerpunkt der Universitätskooperationen der Universität Wien auf multilateralen strategischen Partnerschaftsnetzwerken, inbesonders dem CENTRAL-Netzwerk (ELTE, HU Berlin, Karlsuniversität, Warschau, Wien) im Vordergrund.
  • Außerhalb der Europas setzt die Universität Wien auf bilaterale Strategische Partnerschaften mit renommierten Forschungsuniversitäten. Derzeit unterhält die Universität Wien fünf Strategische Partnerschaften mit der Hebrew University of Jerusalem (seit 2015), der University of Chicago (seit 2016), der Peking University, der Fudan University und der Kyoto University (alle seit 2019).
  • Im Herbst 2020 hat die Universität Wien begonnen, international sichtbare, englischsprachigen Doktoratsschulen mit internationaler Rekrutierung von Doktorierenden aufzubauen. Derzeit gibt es 15 Doctoral Schools.
  • Auslandsaufenthalte von Studierenden, aber auch die Berufung von Professor*innen aus dem Ausland sind wichtige Instrumente, um die Forschungsperspektiven und Lehrinhalte zu erweitern und anzureichern. ERASMUS+ stellt im Bereich der Studierenden- und Lehrendenmobilität ein zentrales Instrument dar, welches den Aufenthalt an einer der zahlreichen Partneruniversitäten innerhalb und auch außerhalb der EU erleichtert. Zudem verfügt die Universität Wien über eigene komplementäre Programme, um die Mobilität der Studierenden und Lehrenden auch in Länder außerhalb Europas zu fördern.