COIL – Collaborative Online International Learning / Virtual Exchange

Besonders innerhalb Europas wird für COIL auch der Begriff "Virtual Exchange" verwendet.

Was ist COIL?

Konstituierende Elemente von Collaborative Online International Learning / Virtual Exchange sind:

  • Zusammenarbeit von Lehrenden an Universitäten in unterschiedlichen Ländern: Lehrende sprechen sich im Rahmen ihrer eigenen, thematisch ähnlichen Lehrveranstaltung mit Kolleg*innen an der Partneruniversität ab und planen gemeinsame Online-Lehreinheiten;  LVs brauchen nicht vollständig digital zu sein, kombinierbar mit Präsenzunterricht
  • interaktive Aufgabenstellungen für die Studierenden, die in international gemischten Teams bearbeitet werden - „Students engage in collaborative online work with students from other universities as part of their studies at their local institution“
  • Studierende erhalten Credits für die LV an ihrer Heimatuniversität

Vorteile

  • Unbürokratische Implementierung – keine bilateralen Abkommen oder Zulassung erforderlich
  • Internationale & interkulturelle Erfahrung für Studierende, oft auch Erwerb von Fremdsprachenkompetenz, Erwerb digitaler Kompetenzen
  • Ermöglichung internationaler Erfahrung auch für nicht-mobile Studierende (Betreuungspflichten, Berufstätigkeit); klimaschonend


Ressourcen für COIL an der Universität Wien


Element in neuer Erasmus+ Programmgeneration (2021-2027): Erasmus+ Blended Intensive Programmes

The combination of short, intensive physical mobility for students (5-30 days) with virtual components before, during and/or after the period of physical mobility.
The virtual component will essentially involve collaborative online learning exchange and teamwork.
  • Gemeinsame Lehrveranstaltung von mind. 3 Hochschulen aus 3 Programmländern
  • Kombination von COIL-Elementen  und physischer Kurzzeit-Mobilität (zB gemeinsame Summer School, Projektwoche)
  • Physische Mobilität wird über Erasmus+ Stipendien gefördert (für Studierende und Lehrende)
  • Verpflichtende Vergabe von ECTS
  • Konkrete Programmrichtlinien sind noch offen
  • erste Antragsrunde April 2021 (im Zuge des Erasmus+ Mobilitätsantrages des International Office, kein eigener Projektantrag)