Zielgruppen und mögliche Partner in den einzelnen Aktionen

Strategische Partnerschaften

Sind sehr breit angelegt und in sämtlichen Bildungssektoren möglich. Die Universität Wien ist prinzipiell in all diesen Sektoren als Partnerorganisation oder als Koordinatorin teilnahmeberechtigt und hat auch in der Vergangenheit bereits an Projekte im Schul-, sowie Berufs- und Erwachsenenbildungsbereich mitgewirkt.

In der Regel bilden mindesten drei Partner aus drei verschiedenen Programmländern (Ausnahme reine Schulpartnerschaften) eine Strategische Partnerschaft. Organisationen aus Partnerländern sind bei nachgewiesenem Mehrwert für das Projekt teilnahmeberechtigt, verringern allerdings die oben beschriebene Mindestzusammensetzung des Konsortiums nicht (3 aus 3).

Als Partner kommen in Frage:

  • Schulen: Schulbereich
  • Hochschulen: Schulbereich, Hochschulbereich, Berufs- und Erwachsenenbildung (sofern in diesen Bereichen tätig)
  • Forschungseinrichtungen: Schulbereich, Hochschulbereich
  • Behörden, Verwaltungen, Sozialpartner, Verbände
  • NGOs/NPOs
  • Unternehmen


Wissensallianzen

Zielen vor allem auf strategische, internationale Partnerschaften zwischen Hochschulen und Unternehmen. Zusätzlich können noch Interessensvertretungen, Verbände, Sozialpartner als Partner fungieren. Die Universität Wien ist sowohl als Partnerorganisation oder als Antragstellerin teilnahmeberechtigt.

Wissensallianzen werden von mindestens sechs Partnern, davon mindestens zwei Hochschulen und zwei Unternehmen aus mindestens drei Programmländern gebildet. Organisationen aus Partnerländern sind bei nachgewiesenem Mehrwert für das Projekt teilnahmeberechtigt, verringern allerdings die oben beschriebene Mindestzusammensetzung des Konsortiums nicht (6 aus 3).


Capacity Building

Projekte zum Kapazitätsaufbau sind im Hochschulbereich und im Bereich Jugend möglich und erfordern zwingend die Teilnahme von Projektpartnern aus Partnerländern [LINK]. Die Universität Wien ist in beiden Bereichen teilnahmeberechtigt, allerdings nur im Hochschulbereich auch antragsberechtigt.

Für die beiden Projektarten im Hochschulbereich (Joint Projects, bzw. Strategic Projects) müssen Organisationen aus mindestens einem förderfähigen Partnerland teilnehmen und das Projektkonsortium aus:

  • mindestens ebenso vielen Hochschulen aus Partnerländern wie aus Programmländern,
  • mindestens drei Hochschulen aus mindestens drei Programmländern bestehen.

Bei Strategic Projects müssen zusätzlich die zuständigen Ministerien sämtlicher beteiligter, förderfähiger Partnerländer als Projektpartner eingebunden sein.


Jean Monnet

Für viele Jean Monnet Aktivitäten werden keine Partner benötigt. Die Lehrstühle schließen Partnerschaften etwa dezidiert aus. Für Spitzenforschungszentren an der Universität Wien könnten andere Universitäten und Forschungseinrichtungen aus Wien (bzw. der Region um Wien), die sich mit EU-Themen beschäftigen als Partner fungieren. Netzwerke wiederum sollen international sein und richten sich an Universitäten, Forschungseinrichtungen, Teams und WissenschafterInnen weltweit. Hier ist vor allem die thematische Kohärenz entscheidend.


Sport

Im Sportbereich kann bei Kooperationspartnerschaften mit einer Vielzahl unterschiedlicher Organisationen zusammengearbeitet werden. Etwa mit Sportligen, Nationalen Olympischen Komitees, Sportverbänden und –vereinen, Vereinigungen von AthletInnen, aber auch anderen, im Breitensport aktiven Organisationen. Kooperationen im Bereich Sport werden von mindestens fünf Organisationen aus mindestens fünf Programmländern gebildet.