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Workshop zu Internationalisierung im Rahmen des Institutional Networks Wien/Berlin/Zürich

Erfahrungsaustausch und Diskussionplattform für internationale Player aus dem deutschsprachigen Raum.

Am 4./5. Mai 2015 trafen sich VertreterInnen der International Offices der Universität Wien, Humboldt-Universität zu Berlin und Universität Zürich zum traditionellen Triangel-Meeting. Das Treffen dient vorrangig zum Erfahrungs- und Informationsaustausch der einzelnen Akteure in internationalen Agenden.

In diesem Jahr stand das Treffen unter dem Titel "Qualitätssicherung in ERASMUS+". Aktuell ging es um die Frage, welche Maßnahmen Universitäten implementieren müssen, um den höheren Qualitätsansprüchen in ERASMUS+ gerecht zu werden.

Mag. Karin Krall, Leiterin des Teams Studierendenmobilität an der Universität Wien, präsentierte einige der bereits umgesetzten Qualitätssicherungsmaßnahmen an der Universität Wien, wie z.B. verpflichtende Sprachnachweise und Schulungsveranstaltungen für ERASMUS-KoordiantorInnen an den einzelnen Instituten.
Auch Dr. Dietmar Buchmann von der Humboldt-Universität zu Berlin sieht große Herausforderungen im ERASMUS-Aufgabenprofil bis 2020. In Berlin ist der Prozess der verpflichtenden Sprachnachweise auch bereits umgesetzt.
Mag. Afra Schacher legte den derzeitigen "Sonderstatus" der Schweiz dar und skizzierte die weitern Schritte für die Zukunft aus Sicht der Universität Zürich.

Nach den Inputs aus den einzelnen Universitäten informierte Mag. Gerhard Volz von der österreichischen Nationalagentur über deren Aufgaben und Herausforderungen in der neuen Programmgeneration.

Der zweite Tag war den Welcome-Centers an Universitäten gewidmet.
Dr. David Glowsky berichtete über das Konzept, die Umsetzung und die ersten Erfahrungen aus dem neu gegründeten "International Scholar Service" an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Auch die Universität Zürich hat in ihrer Internationalisierungsstrategie vorgesehen, ein International House als Welcome-Center für internationale Forschende einzurichten.
Von Seiten der Universität Wien referierten Dr. Gabriela Tröstl (Leiterin des Berufungsservice) und Mag. Allison O'Reilly (DoktorandInnenzentrum) über die Welcome-Centers für neuberufene ProfesorInnen, internationale Prae-Docs und in Zukunft auch Post-Docs.

Abschließend wurde über die Erfahrungen im Bereich "Short Programs" diskutiert. Sowohl in Wien (univie: summer/winter schools) als auch in Berlin (Humboldt Universität Winter and Summer University) wurden bereits erfolgreich Summer School Projekte implementiert. In Zürich scheitern solche Maßnahmen derzeit noch vorrangig aus finanziellen Gründen.

Das nächste Treffen findet 2017 an der Universität Zürich statt.

TeilnehmerInnen:
Universität Wien: Lottelis Moser, Karin Krall, Larissa Lippert, Lisa Winter
Humboldt Universität zu Berlin: Dietmar Buchmann, Frederik Holst, David Glowksy, Sarah Marx
Universität Zürich: Yasmine Inauen, Afra Schacher

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